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Wohnungswirtschaft

126.300 genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr: Plus 15,1 Prozent, aber von niedrigem Niveau

Im ersten Halbjahr 2026 wurden 126.300 Wohnungen genehmigt, 15,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Destatis weist zugleich darauf hin, dass der Anstieg von einem historisch niedrigen Niveau kommt.

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 126.300 Wohnungen genehmigt. Das waren 15,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025.

Destatis bezeichnet den relativen Anstieg als den stärksten für ein erstes Halbjahr seit 2016. Gleichzeitig lagen die Ausgangswerte 2024 und 2025 besonders niedrig. Eine hohe Wachstumsrate bedeutet deshalb noch keinen Rückkehr zu früheren absoluten Niveaus.

Mehrfamilienhäuser legen um 16,9 Prozent zu

In neuen Wohngebäuden wurden 103.100 Wohnungen genehmigt. Bei Mehrfamilienhäusern lag die Zahl bei 67.000, 16,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auch Umbauten trugen bei: 20.800 Wohnungen wurden als Umbaumaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden genehmigt.

Für die Pipeline zählt die absolute Zahl

Wohnungsunternehmen sollten relative Wachstumsraten immer gegen die absolute Projektzahl halten. Ein Plus von 15 Prozent klingt stark, kann aber bei niedriger Basis weiterhin zu wenig sein, um den Bedarf oder die eigene Zielpipeline zu decken.

Die belastbare Steuerungsfrage lautet deshalb: Wie viele genehmigte Einheiten gehen tatsächlich in Bau und wann werden sie fertig?

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.