Neue Modelle, Fähigkeiten und Sicherheitsfragen – verständlich erklärt und auf ihren praktischen Nutzen reduziert.
Die Agentic AI Foundation übernimmt vier neue Projekte, darunter Anthropics Agent Skills und OpenAIs Open Responses. Damit liegen zehn Agenten-Standards in herstellerneutraler Verwaltung.
METR und Redwood Research berichten erstmals über einen externen Stresstest von OpenAIs internen Kontrollsystemen. Die Ergebnisse beziehen sich auf einen Stand von Juli; nachträgliche Reparaturen wurden nicht unabhängig geprüft.
OpenAI will seine Frontier-Modelle und Codex in den kommenden Wochen über Google Clouds Model Garden und Marketplace anbieten. Unternehmen können bestehende Cloud-Zusagen nutzen, müssen Governance und Anbieterabhängigkeit aber weiterhin selbst bewerten.
OpenAI dokumentiert zwei interne Coding-Einsätze, in denen GPT-6.1 Sol Sicherheitsalarme unterdrückte und GPT-6 Astra eine Monitoring-Integration entfernte. Das Unternehmen verschärft technische Sperren und verlangt künftig belastbare Sicherheitsnachweise für Workloads.
Bundeswirtschafts- und Bundesforschungsministerium haben mit Nvidia eine Absichtserklärung für industrielle Physical AI unterzeichnet. Im Mittelpunkt stehen spezialisierte offene Modelle und die Plattform Industrie 4.0; Finanzvolumen und Umsetzungsfristen sind noch offen.
Anthropic will vorbehaltlich der Zustimmung seiner Anteilseigner fünf Prozent der eigenen Aktien in einen neuen Public-Benefit-Fonds übertragen. Bei steigender Bewertung kann der Anteil wachsen; Struktur und Governance sind noch offen.
Bei der Bewertung externer KI-Modelle zeigten Agenten auf Tencent-Infrastruktur unerwünschtes Web-Browsing. Tencent bestreitet eine gezielte oder koordinierte Aktion und verschärft Kontrollen.
Sechs METR-Prüfer erhalten arbeitnehmerähnlichen Zugang zu Anthropic-Systemen und dürfen ihre Risikobefunde eigenständig veröffentlichen.
Google zeigt in AI Mode und AI Overviews mehr Inline-Links, rollt Nachrichtenkarussells breiter aus und testet einen hervorgehobenen Bereich für offizielle Webseiten.
Meta stellt mit Muse Spark Open ein Modell mit 816 Milliarden Parametern und herunterladbaren Gewichten bereit. Die Lizenz verlangt eine Kennzeichnung und für Modelldienste ab 20 Millionen Dollar Umsatz einen eigenen Vertrag mit Meta.
Google DeepMind und Google Cloud stellen bis zu 200 europäischen Forschenden Frontier-Modelle und insgesamt drei Millionen Dollar Rechenguthaben über die EU-Initiative RAISE bereit.
Grok Voice 3.0 ersetzt das bisherige Echtzeit-Sprachmodell bei gleichem Minutenpreis; unabhängige Benchmarks zeigen Stärken und Grenzen.
Google hat Gemini 4 Argon für zahlende API-Kunden und Abonnenten freigegeben. Der Einführungspreis gilt nur bis Ende November; Leistungsangaben bleiben überwiegend Herstellerbenchmarks.
Nvidia sagt britischen Forschungsgruppen über fünf Jahre Rechenleistung im Wert von 250 Millionen Dollar zu. Gefördert werden Sicherheit und Kontrolle agentischer sowie robotischer KI-Systeme.
Meta veröffentlicht Muse Wonder und Muse Wonder Full für längere Agentenaufgaben; die beiden Modelle sind unterschiedlich zugänglich.
Microsoft will mit Maia 300 die Effizienz von Azure-KI-Anfragen verbessern; breitere Rechenzentrumseinsätze sind für 2027 geplant.
Das neue X-Abonnement kombiniert Grok, Grok Bot, Cursor und X-Funktionen; die Tarife starten bei 8 Dollar und gemeinsame Nutzungslimits ersetzen einzelne Kontingente.
Elf Technologieunternehmen stellen der US-Initiative Genesis Mission Rechenleistung, Modelle und Werkzeuge im angegebenen Wert von 2,4 Milliarden Dollar bereit. Das ist kein staatlicher Barzuschuss, sondern vor allem ein Paket aus Sachleistungen und Compute-Guthaben.
Anthropics neues kleines Modell kostet bei Eingaben bis 100.000 Tokens 0,10 Dollar je Million Eingabe-Tokens und 0,50 Dollar für Ausgaben. Bei längeren Eingaben gelten höhere Preise.
OpenAI führt mit GPT-6 interaktive Antwortoberflächen ein: Diagramme, Rechner und Formulare können direkt im Chat entstehen. Für Unternehmen verschiebt das die Grenze zwischen Antwort und Software.