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Energie

BNetzA Data Hub startet: Energiemeldungen werden auf eine neue Plattform verlagert

Die Bundesnetzagentur führt ihren Data Hub stufenweise ein. Der initiale Go-live ist für Ende August vorgesehen, weitere Funktionen folgen Ende November und ab 2027 wandern Monitoring-Meldungen auf die Plattform.

Die Bundesnetzagentur bündelt energiewirtschaftliche Datenerhebungen schrittweise im neuen BNetzA Data Hub. Für den 31. August 2026 war ein initialer Go-live mit eingeschränktem Funktionsumfang vorgesehen. Ein weiterer Ausbau ist für den 30. November angekündigt.

Ab 2027 sollen unter anderem Monitoring-Erhebungen nach § 35 EnWG über die Plattform laufen. Auch künftige Datenerhebungen nach HEDWIG sollen dort integriert werden.

Was Unternehmen vorbereiten sollten

Der Wechsel betrifft nicht nur eine neue Webseite. Meldeprozesse müssen technisch und organisatorisch eindeutig zugeordnet sein: Wer liefert welche Daten, aus welchem Quellsystem, in welchem Format und wer prüft sie vor Abgabe?

Wer heute Excel-Dateien manuell aus mehreren Systemen zusammenzieht, sollte die Umstellung nutzen, um Datenherkunft und Verantwortlichkeiten zu klären.

Die Bundesnetzagentur beschreibt für den Data Hub eine C5-zertifizierte Cloud-Infrastruktur im Europäischen Wirtschaftsraum sowie Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung.

Stufenweiser Übergang

Nicht alle Funktionen stehen ab dem ersten Tag zur Verfügung. Deshalb sollte ein Unternehmen je Meldepflicht prüfen, ab welchem konkreten Zeitpunkt der neue Kanal tatsächlich verbindlich genutzt wird.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.