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Energie

CO₂-Preis 2027: Bundesregierung will Korridor von 55 bis 65 Euro halten

Der Regierungsentwurf zum Brennstoffemissionshandel sieht auch 2027 einen CO₂-Preiskorridor von 55 bis 65 Euro je Tonne vor. Für Heizkostenplanungen schafft das eine engere Bandbreite – beschlossen ist die Änderung noch nicht.

Der CO₂-Preis für Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas soll 2027 nach dem Willen der Bundesregierung im gleichen Korridor wie 2026 bleiben: 55 bis 65 Euro je Tonne CO₂.

Der Bundestag hat den Gesetzentwurf am 24. September in erster Lesung beraten und anschließend an den zuständigen Ausschuss überwiesen.

Damit ist wichtig: Die Regelung ist noch nicht abschließend beschlossen.

Warum 2027 ein Sonderjahr ist

Hintergrund ist die Verschiebung des europäischen Emissionshandels für Gebäude und Verkehr, EU-ETS 2, auf 2028. Ohne eine Änderung des deutschen Brennstoffemissionshandelsgesetzes hätte sich der nationale CO₂-Preis 2027 nach einem anderen, stärker schwankenden Verfahren ergeben.

Der Regierungsentwurf soll für dieses Übergangsjahr eine engere Planungsbasis schaffen.

Was das für Gebäude bedeutet

Für Wohnungsunternehmen, Eigentümer und Verwalter lässt sich die CO₂-Komponente der Brennstoffkosten damit zunächst in einer Bandbreite modellieren.

Für eine belastbare Budgetplanung sollten trotzdem mindestens drei Szenarien gerechnet werden:

  • 55 Euro je Tonne,

  • 60 Euro je Tonne,

  • 65 Euro je Tonne.

Der tatsächliche Heizkostenverlauf hängt daneben weiterhin stark vom Brennstoffpreis, Verbrauch und energetischen Zustand eines Gebäudes ab. Ein stabilerer CO₂-Korridor bedeutet deshalb nicht automatisch stabile Gesamtheizkosten.

Für Investitionsentscheidungen ist die geplante Regelung vor allem eine kurzfristige Planungsgröße für 2027. Ab 2028 wird der europäische Rahmen wieder wichtiger.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.