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Wohnungswirtschaft

Serielles Sanieren: GdW startet europaweite Rahmenausschreibung

GdW, Bauindustrie und dena entwickeln eine neue Rahmenvereinbarung für serielles Sanieren. Ziel ist, standardisierte Sanierungslösungen für Wohnungsunternehmen einfacher abrufbar zu machen.

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat gemeinsam mit der Bauindustrie und der Deutschen Energie-Agentur eine europaweite Ausschreibung für die neue Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ gestartet.

Die Bekanntmachung wurde auf der europäischen Ausschreibungsplattform TED veröffentlicht. Nach Darstellung der beteiligten Organisationen sollen Wohnungsunternehmen damit künftig leichter auf standardisierte Komplettlösungen zugreifen können.

Der eigentliche Hebel ist Standardisierung

Serielles Sanieren versucht, wiederkehrende Gebäudetypen nicht jedes Mal vollständig neu zu planen. Fassaden-, Dach- und Techniklösungen werden stärker industrialisiert, digital geplant und in wiederholbaren Paketen angeboten.

Für Wohnungsunternehmen kann das interessant sein, wenn ein Portfolio viele ähnliche Gebäude hat. Der Vorteil entsteht nicht allein durch Vorfertigung, sondern durch wiederholbare Entscheidungen und weniger individuelle Schnittstellen.

Rahmenvertrag ersetzt keine Objektprüfung

Auch eine standardisierte Lösung muss zum konkreten Gebäude, zur Statik, zum Brandschutz, zur Haustechnik und zur Wirtschaftlichkeit passen.

Die Rahmenvereinbarung ist deshalb ein Beschaffungs- und Standardisierungsinstrument, keine automatische Sanierungsentscheidung.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.