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Wohnungswirtschaft

Gewerbe zu Wohnen: 300 Millionen Euro für die Umnutzung leerstehender Gewerbeimmobilien

Das Bundesprogramm Gewerbe zu Wohnen stellt 2026 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Ab Juli sind Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro je neu geschaffener Wohneinheit möglich.

Das Bundesprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ fördert 2026 die Umnutzung leerstehender Gewerbeimmobilien in Wohnraum. Insgesamt stehen dafür 300 Millionen Euro bereit.

Nach Angaben der Bundesregierung sind Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro je neu geschaffener Wohneinheit möglich.

Interessant für Gebäude, nicht für jede Fläche

Eine leerstehende Büro- oder Handelsimmobilie ist nicht automatisch für Wohnen geeignet. Belichtung, Erschließung, Brandschutz, Schallschutz, Gebäudetiefe, Tragwerk und Planungsrecht können die Umnutzung wirtschaftlich unattraktiv machen.

Der Förderbetrag sollte deshalb erst nach einer technischen Machbarkeitsprüfung in die Rechnung aufgenommen werden.

Bestand nutzen statt nur neu bauen

Für Wohnungsunternehmen und Projektentwickler eröffnet das Programm eine weitere Projektquelle neben klassischem Neubau: Flächen, die wirtschaftlich keine sinnvolle Gewerbenutzung mehr haben, können auf Wohnpotenzial geprüft werden.

Die Förderung ersetzt aber weder Baurecht noch Genehmigung.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.