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LBS-Preisspiegel: Bestand stabil, neue Wohnungen fast sechs Prozent teurer
LBS-Preisspiegel: Bestand stabil, neue Wohnungen fast sechs Prozent teurer
Der LBS-Preisspiegel 2026 zeigt stabile Preise für gebrauchte Eigenheime, aber knapp sechs Prozent höhere Preise für neue Eigentumswohnungen. Rund 400 Vermittler melden zugleich mehr Nachfrage im Bestand.
Der am 27. Oktober veröffentlichte LBS-Preisspiegel 2026 zeigt einen zweigeteilten Markt: Gebrauchte Eigenheime kosten im bundesweiten Durchschnitt ungefähr so viel wie vor einem Jahr, neue Eigentumswohnungen dagegen knapp sechs Prozent mehr. Grundlage ist eine Befragung von rund 400 Immobilienvermittlern der Landesbausparkassen und Sparkassen für etwa 1.000 Städte und Gemeinden.
Das ist ein eigenständiger neuer Datensatz und nicht bloß eine weitere allgemeine Marktstimmung. Die Erhebung kombiniert typische Preise in mittleren bis guten Lagen mit Einschätzungen zu Angebot und Nachfrage. Sie bildet keine notariell beurkundeten Transaktionspreise ab; für Makler und Finanzierer liefert sie dennoch einen aktuellen, regional breit angelegten Blick auf den selbst genutzten Wohnungsmarkt.
Was der Preisspiegel neu zeigt
Bestandsobjekte haben sich nach der LBS-Auswertung stabilisiert. Freistehende gebrauchte Eigenheime liegen im Mittel nahe am Vorjahresniveau, ältere Reihenhäuser und Eigentumswohnungen etwas darüber. Das frühere Hoch aus dem Jahr 2023 ist im Bestand weiterhin nicht erreicht. Bauland und neue Reihenhäuser blieben im Jahresvergleich ebenfalls weitgehend stabil.
Im Neubau ist das Bild anders: Neue Eigentumswohnungen verteuerten sich im Durchschnitt um knapp sechs Prozent. Gleichzeitig erwarten die befragten Vermittler wegen hoher Baukosten eher ein sinkendes Angebot neuer Reihenhäuser und Eigentumswohnungen. Für Bestandsimmobilien berichten sie dagegen von zunehmender Nachfrage und einem ebenfalls verbesserten Angebot; bis Jahresende werden überwiegend stabile bis leicht steigende Preise erwartet.
Eine Sonderbefragung beleuchtet die Modernisierung nach dem Kauf. Zwei Drittel der Vermittler beobachten häufig eine Modernisierung einschließlich energetischer Sanierung. 37 Prozent berichten, Käufer nutzten dafür häufig bis sehr häufig Fördermittel wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude. Diese Werte beschreiben Einschätzungen der Vermittler und keine gemessene Förderquote aller Erwerber.
Bedeutung für Vermittlung und Finanzierung
Für Makler spricht die Spaltung zwischen Bestand und Neubau dafür, Preisgespräche objektspezifisch zu führen. Die Stabilisierung gebrauchter Häuser darf nicht auf neue Eigentumswohnungen übertragen werden. Bei Bestandsobjekten gehören Modernisierungsbedarf, energetischer Zustand und verfügbare Förderung früh in Exposé, Finanzierungsprüfung und Beratung.
Für Kaufinteressierte ist außerdem wichtig, dass die LBS-Werte typische Angebotssituationen abbilden. Der Preis eines konkreten Objekts hängt von Lage, Zustand, Energieeffizienz und regionalem Angebot ab. Der Preisspiegel ersetzt weder eine Bewertung noch den Vergleich mit tatsächlichen Transaktionen.
Abgrenzung zu bestehenden Beiträgen
Der bestehende IW-Wohnindex vom 23. Oktober behandelt Angebotsmieten und Kaufpreise im dritten Quartal, der CBRE-Beitrag institutionelle Transaktionen und Top-Städte. Der neue LBS-Datensatz fokussiert dagegen selbst genutzte Immobilien, typische regionale Vermittlerpreise und erstmals die Verbindung von Erwerb, Modernisierung und Förderung. Auch gegenüber dem heutigen ImmoScout24-/IKEA-Beitrag besteht kein Themenüberschneidung: Dort geht es um eine Exposé-Funktion, hier um Markt- und Preisdaten.
Der LBS-Preisspiegel 2026 zeigt stabile Preise für gebrauchte Eigenheime, aber knapp sechs Prozent höhere Preise für neue Eigentumswohnungen. Rund 400 Vermittler melden zugleich mehr Nachfrage im Bestand.
Der am 27. Oktober veröffentlichte LBS-Preisspiegel 2026 zeigt einen zweigeteilten Markt: Gebrauchte Eigenheime kosten im bundesweiten Durchschnitt ungefähr so viel wie vor einem Jahr, neue Eigentumswohnungen dagegen knapp sechs Prozent mehr. Grundlage ist eine Befragung von rund 400 Immobilienvermittlern der Landesbausparkassen und Sparkassen für etwa 1.000 Städte und Gemeinden.
Das ist ein eigenständiger neuer Datensatz und nicht bloß eine weitere allgemeine Marktstimmung. Die Erhebung kombiniert typische Preise in mittleren bis guten Lagen mit Einschätzungen zu Angebot und Nachfrage. Sie bildet keine notariell beurkundeten Transaktionspreise ab; für Makler und Finanzierer liefert sie dennoch einen aktuellen, regional breit angelegten Blick auf den selbst genutzten Wohnungsmarkt.
Was der Preisspiegel neu zeigt
Bestandsobjekte haben sich nach der LBS-Auswertung stabilisiert. Freistehende gebrauchte Eigenheime liegen im Mittel nahe am Vorjahresniveau, ältere Reihenhäuser und Eigentumswohnungen etwas darüber. Das frühere Hoch aus dem Jahr 2023 ist im Bestand weiterhin nicht erreicht. Bauland und neue Reihenhäuser blieben im Jahresvergleich ebenfalls weitgehend stabil.
Im Neubau ist das Bild anders: Neue Eigentumswohnungen verteuerten sich im Durchschnitt um knapp sechs Prozent. Gleichzeitig erwarten die befragten Vermittler wegen hoher Baukosten eher ein sinkendes Angebot neuer Reihenhäuser und Eigentumswohnungen. Für Bestandsimmobilien berichten sie dagegen von zunehmender Nachfrage und einem ebenfalls verbesserten Angebot; bis Jahresende werden überwiegend stabile bis leicht steigende Preise erwartet.
Eine Sonderbefragung beleuchtet die Modernisierung nach dem Kauf. Zwei Drittel der Vermittler beobachten häufig eine Modernisierung einschließlich energetischer Sanierung. 37 Prozent berichten, Käufer nutzten dafür häufig bis sehr häufig Fördermittel wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude. Diese Werte beschreiben Einschätzungen der Vermittler und keine gemessene Förderquote aller Erwerber.
Bedeutung für Vermittlung und Finanzierung
Für Makler spricht die Spaltung zwischen Bestand und Neubau dafür, Preisgespräche objektspezifisch zu führen. Die Stabilisierung gebrauchter Häuser darf nicht auf neue Eigentumswohnungen übertragen werden. Bei Bestandsobjekten gehören Modernisierungsbedarf, energetischer Zustand und verfügbare Förderung früh in Exposé, Finanzierungsprüfung und Beratung.
Für Kaufinteressierte ist außerdem wichtig, dass die LBS-Werte typische Angebotssituationen abbilden. Der Preis eines konkreten Objekts hängt von Lage, Zustand, Energieeffizienz und regionalem Angebot ab. Der Preisspiegel ersetzt weder eine Bewertung noch den Vergleich mit tatsächlichen Transaktionen.
Abgrenzung zu bestehenden Beiträgen
Der bestehende IW-Wohnindex vom 23. Oktober behandelt Angebotsmieten und Kaufpreise im dritten Quartal, der CBRE-Beitrag institutionelle Transaktionen und Top-Städte. Der neue LBS-Datensatz fokussiert dagegen selbst genutzte Immobilien, typische regionale Vermittlerpreise und erstmals die Verbindung von Erwerb, Modernisierung und Förderung. Auch gegenüber dem heutigen ImmoScout24-/IKEA-Beitrag besteht kein Themenüberschneidung: Dort geht es um eine Exposé-Funktion, hier um Markt- und Preisdaten.
Quellen
Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und freigegeben von Christian Heinrich Hohlfeld am .