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Energie

Deutschland schreibt 4.500 MW Langzeitkapazität für die Stromversorgung aus

Die Bundesnetzagentur hat für den ersten Gebotstermin 4.500 MW reduzierte Leistung ausgeschrieben. Erfolgreiche Anlagen verpflichten sich für 15 Jahre zur Bereitstellung von Erzeugungsleistung.

Mit dem Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz ist 2026 ein neuer Marktmechanismus gestartet. Für den ersten Gebotstermin am 8. September schrieb die Bundesnetzagentur 4.500 Megawatt reduzierte Leistung aus.

Wer einen Zuschlag erhält, muss die entsprechende Erzeugungsleistung 15 Jahre vorhalten und erhält dafür eine jährliche wettbewerblich bestimmte Vergütung. Für die erste Runde galt ein Höchstwert von 244.000 Euro je Megawatt reduzierter Leistung und Jahr.

Warum das mehr als Kraftwerksförderung ist

Der Mechanismus bezahlt nicht primär erzeugte Kilowattstunden, sondern verfügbare Leistung zur Absicherung des Systems. Damit bekommt Versorgungssicherheit einen eigenen Marktwert.

Für Unternehmen mit hohem Strombedarf ist die Entwicklung relevant, weil Netz- und Erzeugungskapazität langfristig mitentscheidet, wie belastbar Elektrifizierungs- und Rechenzentrumsprojekte planbar sind.

Die Ausschreibung enthält außerdem eine regionale Steuerung. Wenn im netztechnischen Norden bereits ein bestimmter Anteil des Volumens bezuschlagt ist, erhalten Projekte im Süden einen Bonus in der Angebotsreihung.

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Die Gebotsfrist war der 8. September 2026. Die erfolgreichen Gebote sollen laut Bundesnetzagentur bis 3. November bekanntgegeben werden. Bis dahin ist das ausgeschriebene Volumen noch nicht gleichbedeutend mit endgültig bezuschlagter neuer Leistung.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.