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Energie

Stromerzeugung Q1: Erneuerbare bei 53,3 Prozent, Deutschland wieder Nettoexporteur

Im ersten Quartal 2026 stammten 53,3 Prozent der eingespeisten Strommenge aus erneuerbaren Quellen. Exporte stiegen, Importe sanken – Deutschland war erstmals seit Ende 2023 wieder Nettoexporteur.

Deutschland speiste im ersten Quartal 2026 insgesamt 126,6 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz ein. Das waren sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

53,3 Prozent der Erzeugung kamen aus erneuerbaren Energieträgern. Besonders stark stieg die Windkraft: plus 28,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Photovoltaik lag dagegen 7,4 Prozent niedriger.

Außenhandel dreht

Die Stromimporte sanken um 15,5 Prozent auf 16,4 Milliarden Kilowattstunden, während die Exporte um 20,4 Prozent auf 19,5 Milliarden Kilowattstunden stiegen. Damit war Deutschland erstmals seit dem vierten Quartal 2023 wieder Nettoexporteur.

Ein einzelnes Quartal ist allerdings kein Beleg für eine dauerhafte Trendwende. Wetter, Kraftwerksverfügbarkeit und Preise können die Handelsbilanz stark verändern.

Relevanz für Unternehmen

Für Investitionsentscheidungen ist deshalb weniger die Schlagzeile „Exporteur oder Importeur“ entscheidend als die Robustheit des Systems über verschiedene Wetter- und Lastsituationen.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.