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Energie

Strommarkt Q2: 66,4 Prozent Erneuerbare – Großhandelspreis trotzdem deutlich höher

Im zweiten Quartal 2026 kamen 66,4 Prozent der realisierten Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Gleichzeitig lag der durchschnittliche Day-Ahead-Großhandelspreis 35,1 Prozent über dem Vorjahresquartal.

Im zweiten Quartal 2026 lag der Anteil erneuerbarer Energien an der realisierten Stromerzeugung in Deutschland bei 66,4 Prozent. Das meldet SMARD, die Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur.

Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Day-Ahead-Großhandelspreis gegenüber dem zweiten Quartal 2025 um 35,1 Prozent.

Hoher EE-Anteil ist nicht gleich niedriger Durchschnittspreis

Strompreise entstehen stündlich und hängen von Nachfrage, verfügbarer Erzeugung, Importen, Kraftwerkskosten und Netzsituation ab. Ein hoher Anteil erneuerbarer Energie über ein Quartal sagt deshalb nicht, dass jede Stunde günstig war.

Photovoltaik erreichte im Quartal eine besonders hohe Einspeisung. Gleichzeitig war Deutschland im kommerziellen Außenhandel Nettoimporteur.

Für Flexibilität wird Zeit wichtiger

Für Unternehmen mit Speicher, Ladeinfrastruktur oder verschiebbaren Prozessen wird damit die stündliche Preisstruktur wichtiger als der Quartalsmittelwert. Wer nur auf den durchschnittlichen Strompreis schaut, übersieht den Wert von Lastverschiebung.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.