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Wohnungswirtschaft

11,7 Prozent leben in überbelegten Wohnungen – in Städten sind es 16,9 Prozent

Die Überbelegungsquote ist 2025 auf 11,7 Prozent gestiegen. In Städten lag sie bei 16,9 Prozent, in ländlichen Gebieten bei 5,5 Prozent.

2025 lebten 11,7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland in überbelegten Wohnungen. Fünf Jahre zuvor lag der Anteil noch bei 10,2 Prozent.

Besonders groß ist der Unterschied zwischen Stadt und Land: In Städten waren 16,9 Prozent betroffen, in ländlichen Gebieten 5,5 Prozent.

Wohnfläche pro Kopf allein reicht nicht

Gleichzeitig zeigen Bestandsstatistiken eine steigende durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf. Das ist kein Widerspruch.

Durchschnittsfläche sagt nichts darüber aus, wie Wohnraum auf Haushalte verteilt ist. Ein Teil des Bestands kann sehr großzügig belegt sein, während andere Haushalte zu wenig Zimmer zur Verfügung haben.

Für Wohnungsunternehmen ist das ein Hinweis, Belegungsdaten und Wohnungsgrößen stärker mit der lokalen Haushaltsstruktur abzugleichen.

Definition beachten

Die Überbelegungsquote folgt einer Eurostat-Definition, die Mindestanforderungen an die Zahl der verfügbaren Zimmer abhängig von Haushaltsgröße, Alter und Geschlecht der Haushaltsmitglieder stellt.

Sie misst damit nicht subjektive Enge, sondern einen standardisierten statistischen Schwellenwert.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.