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Energie

Studie: Vier-Stunden-Batterien unterbieten Gasturbinen in 43 Strommärkten

Wood Mackenzie findet in 43 untersuchten Märkten niedrigere modellierte Kosten für vierstündige Batteriespeicher als für offene Gasturbinen.

Neue internationale Kostenanalyse

Wood Mackenzie hat am 8. Oktober einen Vergleich der Kosten von Batteriespeichern mit vier Stunden Entladedauer und offenen Gasturbinen veröffentlicht. In sämtlichen 43 Märkten, für die das Unternehmen beide Technologien bewertet hat, schneiden die Batterien nach den modellierten Lebenszykluskosten günstiger ab. TechCrunch und pv magazine berichteten separat über diese Ergebnisse.

Wichtig ist die genaue Aussage: Die Studie vergleicht bestimmte Anlagenkonfigurationen unter Modellannahmen. Sie sagt nicht, dass jede Batterie weltweit günstiger gebaut wird als jedes Gaskraftwerk oder dass die durchschnittlichen Strompreise dadurch überall automatisch fallen.

Welche Aufgaben Batterien übernehmen können

Kurzzeitspeicher können Überschüsse aufnehmen und Strom für die Spitzenlast stundenweise abgeben. Gerade bei häufigen, relativ kurzen Verbrauchsspitzen können niedrige Speicherpreise die Wirtschaftlichkeit gegenüber Gasturbinen verbessern. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem von Finanzierung, Zyklen, Ladestrom und Netzanschluss ab.

Eine vierstündige Batterie ersetzt nicht ohne Weiteres ein Kraftwerk, das über mehrere aufeinanderfolgende Tage Energie liefern kann. Auch die Wiederaufladung muss unter schwierigen Wetter- und Verbrauchsbedingungen gesichert sein. Kostenvergleiche und Beiträge zur Versorgungssicherheit gehören deshalb getrennt beurteilt.

Was das für Deutschland bedeutet

Das neue Delta gegenüber vorhandenen Berichten über Speicher-Netzzugangsregeln ist die internationale Kostenmessung mit einer klaren Vergleichsgruppe. Die Projektrentabilität einer konkreten Batterie muss weiterhin vor Ort gerechnet werden.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und freigegeben von Christian Heinrich Hohlfeld am .