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Wohnungswirtschaft

Baupreise im August um 5,5 Prozent gestiegen – Instandhaltung plus sechs Prozent

Der amtliche Baupreisindex signalisiert erneut deutliche Kostensteigerungen bei Neubau und Bestandssanierung.

Ein neuer Wert für den Wohnungsbau

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude lagen im August 2026 um 5,5 Prozent über dem Vorjahresmonat. Gegenüber Mai, dem vorigen Erhebungsmonat, betrug das Plus ein Prozent. Der BFW-Bundesverband und Sprengnetter berichten auf Grundlage der aktuellen amtlichen Destatis-Statistik übereinstimmend über diese Entwicklung.

Welche Arbeiten besonders stark steigen

Dachdeckungsarbeiten kosteten laut den veröffentlichten Detaildaten 7,6 Prozent mehr, Zimmer- und Holzbauarbeiten 7,2 Prozent. Heizanlagen und zentrale Wassererwärmung lagen um 5,2 Prozent über August 2025. Die Zahlen zeigen, dass sich Kosten nicht für alle Gewerke gleich entwickeln.

Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen meldet Destatis einen Anstieg um sechs Prozent. Gerade diese Kennzahl betrifft Wohnungsbestände, in denen nicht neu gebaut, aber regelmäßig saniert oder repariert wird.

Wichtige Grenzen bei der Kalkulation

Ein Index beschreibt eine durchschnittliche Preisentwicklung und ersetzt keine aktuelle Ausschreibung. Lohnkosten, Materialsituation, Sanierungsstand und regionale Kapazitäten können für ein einzelnes Projekt deutlich andere Ergebnisse liefern.

Die Website hatte bereits über Baupreise im Mai berichtet. Neu ist die Augustmessung mit höherem Jahresanstieg und einem gesonderten Instandhaltungswert. Wohnungsunternehmen sollten ältere Budgets daher mit konkreten Gewerkepreisen abgleichen, nicht mit einem pauschalen allgemeinen Inflationswert.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und freigegeben von Christian Heinrich Hohlfeld am .