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EU-Emissionshandel: Kompromiss lässt größeren Vorrat an CO₂-Zertifikaten zu
Rat und Parlament einigen sich vorläufig darauf, die Löschschwelle der Marktstabilitätsreserve von 400 auf 700 Millionen Zertifikate anzuheben. Geltendes Recht ist der Kompromiss noch nicht.
EU-Emissionshandel: Kompromiss lässt größeren Vorrat an CO₂-Zertifikaten zu
Rat und Parlament einigen sich vorläufig darauf, die Löschschwelle der Marktstabilitätsreserve von 400 auf 700 Millionen Zertifikate anzuheben. Geltendes Recht ist der Kompromiss noch nicht.
Die EU will ihren CO₂-Zertifikatemarkt gegen extreme Schwankungen absichern und dafür mehr Reserven behalten. Am 20. Oktober erzielten Verhandler von Rat und Europäischem Parlament einen vorläufigen Kompromiss. Die Mitteilung erschien am 21. Oktober. Die Schwelle, oberhalb derer Zertifikate in der Marktstabilitätsreserve dauerhaft gelöscht werden, soll von 400 auf 700 Millionen steigen.
Was sich tatsächlich ändert
Im europäischen Emissionshandelssystem ETS gibt es eine Reserve, die überschüssige Zertifikate aufnimmt und bei Knappheit zur Stabilisierung eingesetzt werden kann. Der bisherige Mechanismus sah vor, Bestände oberhalb einer bestimmten Grenze endgültig ungültig zu machen. Der jetzt vereinbarte Kompromiss erhöht diese Grenze um 300 Millionen Zertifikate.
Das bedeutet nicht, dass sofort 300 Millionen zusätzliche Berechtigungen in Umlauf kommen oder dass der CO₂-Preis um einen bestimmten Betrag sinken muss. Zertifikate bleiben zunächst in einer Reserve. Wie sich die Marktpreise entwickeln, hängt weiterhin von Nachfrage, Gesamtobergrenze und weiteren Regeln ab.
Kompromiss statt vollständiger Abschaffung
Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Löschung überschüssiger Reservezertifikate ganz zu beenden. Das Parlament favorisierte zuvor einen anderen Grenzwert. Rat und Parlament verständigten sich nun auf 700 Millionen, um eine größere Sicherheitsreserve zu bewahren und dennoch überschüssige Zertifikate weiter löschen zu können.
Der Rat verweist auf mehr langfristige Berechenbarkeit und den Schutz gegen besonders starke Preisspitzen. Für Industrieunternehmen und Energiehandel können sich damit Szenarien für langfristige CO₂-Kosten verändern. Ein belastbarer neuer Preis oder eine unmittelbare Entlastung lässt sich daraus nicht ableiten.
Gesetzgebungsverfahren läuft noch
Wichtig ist die Abgrenzung zum ETS2 für Gebäude und Straßenverkehr: Die jetzt berichtete Vereinbarung betrifft die Marktstabilitätsreserve des bestehenden ETS und ist kein neuer Preisbeschluss für Heizöl oder Benzin. Entsprechend sollten Unternehmen ihre Annahmen aktualisieren, ohne dem vorläufigen Kompromiss die Wirkung eines bereits geltenden Gesetzes zuzuschreiben.
Konzept und redaktionelle Auswahl basieren auf Vorgaben von Christian Hohlfeld; Recherche und Formulierung wurden durch KI unterstützt. Eine individuelle menschliche Freigabe steht noch aus.
Die Einigung muss von beiden EU-Institutionen bestätigt und anschließend förmlich beschlossen werden. Vorher gilt weiterhin der bisherige Rechtsrahmen. Zudem ist eine umfassendere Reform des ETS bereits in Arbeit.
Die EU will ihren CO₂-Zertifikatemarkt gegen extreme Schwankungen absichern und dafür mehr Reserven behalten. Am 20. Oktober erzielten Verhandler von Rat und Europäischem Parlament einen vorläufigen Kompromiss. Die Mitteilung erschien am 21. Oktober. Die Schwelle, oberhalb derer Zertifikate in der Marktstabilitätsreserve dauerhaft gelöscht werden, soll von 400 auf 700 Millionen steigen.
Was sich tatsächlich ändert
Im europäischen Emissionshandelssystem ETS gibt es eine Reserve, die überschüssige Zertifikate aufnimmt und bei Knappheit zur Stabilisierung eingesetzt werden kann. Der bisherige Mechanismus sah vor, Bestände oberhalb einer bestimmten Grenze endgültig ungültig zu machen. Der jetzt vereinbarte Kompromiss erhöht diese Grenze um 300 Millionen Zertifikate.
Das bedeutet nicht, dass sofort 300 Millionen zusätzliche Berechtigungen in Umlauf kommen oder dass der CO₂-Preis um einen bestimmten Betrag sinken muss. Zertifikate bleiben zunächst in einer Reserve. Wie sich die Marktpreise entwickeln, hängt weiterhin von Nachfrage, Gesamtobergrenze und weiteren Regeln ab.
Kompromiss statt vollständiger Abschaffung
Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Löschung überschüssiger Reservezertifikate ganz zu beenden. Das Parlament favorisierte zuvor einen anderen Grenzwert. Rat und Parlament verständigten sich nun auf 700 Millionen, um eine größere Sicherheitsreserve zu bewahren und dennoch überschüssige Zertifikate weiter löschen zu können.
Der Rat verweist auf mehr langfristige Berechenbarkeit und den Schutz gegen besonders starke Preisspitzen. Für Industrieunternehmen und Energiehandel können sich damit Szenarien für langfristige CO₂-Kosten verändern. Ein belastbarer neuer Preis oder eine unmittelbare Entlastung lässt sich daraus nicht ableiten.
Gesetzgebungsverfahren läuft noch
Wichtig ist die Abgrenzung zum ETS2 für Gebäude und Straßenverkehr: Die jetzt berichtete Vereinbarung betrifft die Marktstabilitätsreserve des bestehenden ETS und ist kein neuer Preisbeschluss für Heizöl oder Benzin. Entsprechend sollten Unternehmen ihre Annahmen aktualisieren, ohne dem vorläufigen Kompromiss die Wirkung eines bereits geltenden Gesetzes zuzuschreiben.
Konzept und redaktionelle Auswahl basieren auf Vorgaben von Christian Hohlfeld; Recherche und Formulierung wurden durch KI unterstützt. Eine individuelle menschliche Freigabe steht noch aus.
Quellen
Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und freigegeben von Christian Heinrich Hohlfeld am .