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GREIX: Angebotsmieten steigen im dritten Quartal wieder schneller
Der GREIX-Mietpreisindex misst für das dritte Quartal 2026 ein Plus von 1,2 Prozent zum Vorquartal und 3,7 Prozent zum Vorjahr. Vor allem Bestandswohnungen treiben die Dynamik.
GREIX: Angebotsmieten steigen im dritten Quartal wieder schneller
Der GREIX-Mietpreisindex misst für das dritte Quartal 2026 ein Plus von 1,2 Prozent zum Vorquartal und 3,7 Prozent zum Vorjahr. Vor allem Bestandswohnungen treiben die Dynamik.
Die Angebotsmieten in deutschen Städten haben im dritten Quartal 2026 wieder stärker zugelegt. Der GREIX-Mietpreisindex des Kiel Instituts weist nominal ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 3,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2025 aus. Inflationsbereinigt verbleiben 0,3 Prozent im Quartals- und 0,7 Prozent im Jahresvergleich.
Damit erreicht die quartalsweise Dynamik den höchsten Wert seit dem ersten Quartal 2025; die Jahresrate ist die höchste seit dem vierten Quartal 2025. Die von dpa verbreitete und bei Welt veröffentlichte Meldung bestätigt diese zentralen Werte sowie die Aussage, dass sich der Anstieg gegenüber dem zweiten Quartal beschleunigt hat.
Bestand zieht stärker an als Neubau
Nach der Analyse geht der Zuwachs vor allem auf Bestandswohnungen zurück. Deren Angebotsmieten stiegen zuletzt schneller als die von Neubauwohnungen. Das Institut nennt als mögliche Erklärung, dass Neubauangebote in großen Städten bereits ein sehr hohes Preisniveau erreicht haben und deshalb für einen kleineren Kreis von Haushalten infrage kommen.
Für Wohnungsunternehmen ist das kein Beleg für eine einheitliche Marktlage. GREIX untersucht Angebotsmieten, nicht tatsächlich vereinbarte Bestandsmieten laufender Verträge. Der Index deckt 37 Städte und Regionen ab, darunter die 30 bevölkerungsreichsten Städte. Er bildet damit vor allem urbane Neuvermietungsmärkte ab und darf nicht als flächendeckender deutscher Mietspiegel gelesen werden.
Große Unterschiede zwischen den Städten
Im Vergleich zum zweiten Quartal lagen Berlin mit 2,1 Prozent, Düsseldorf mit 2,0 Prozent, München mit 1,4 Prozent und Hamburg mit 1,3 Prozent über dem GREIX-Durchschnitt. Frankfurt am Main und Stuttgart erreichten jeweils 1,1 Prozent. Leipzig legte um 0,3 Prozent zu, Köln blieb unverändert.
Im Jahresvergleich führt Hamburg mit 6,7 Prozent vor Düsseldorf und Köln mit jeweils 5,4 Prozent. München liegt bei 4,8 Prozent, Frankfurt am Main bei 3,7 Prozent. Berlin erreicht 1,4 Prozent und liegt damit wieder über dem Vorjahresniveau, nachdem der Wert in den ersten beiden Quartalen noch darunter gelegen hatte.
Auch die absoluten Angebotsniveaus bleiben weit auseinander. München steht bei durchschnittlich 23,70 Euro Kaltmiete je Quadratmeter, Frankfurt bei 17,90 Euro, Hamburg bei 16,50 Euro und Stuttgart bei 16,40 Euro. Am unteren Ende der acht größten Städte liegt Leipzig mit 10,40 Euro.
Methodik begrenzt Verzerrungen – und die Aussage
Dennoch bleibt der Index ein Frühindikator für inserierte Neuvermietungen. Er erklärt weder die Ursachen regionaler Unterschiede noch die Belastung einzelner Mieterhaushalte. Für Budgetierung und Portfoliosteuerung sollten Wohnungsunternehmen deshalb lokale Neuvertragsdaten, Leerstand, Fluktuation, Modernisierungen und regulatorische Grenzen ergänzend auswerten. Das materielle Signal lautet: Die Marktdynamik hat im dritten Quartal angezogen, wird aber von Bestand und einzelnen Städten sehr unterschiedlich getragen.
Die Daten stammen aus der VALUE-Marktdatenbank mit Angeboten von mehr als 100 Plattformen und Maklerseiten. Das Kiel Institut berechnet einen hedonischen Index, um Unterschiede etwa bei Lage und Zustand statistisch zu berücksichtigen. Dadurch ist der Trend belastbarer als ein einfacher Vergleich durchschnittlicher Quadratmeterpreise.
Die Angebotsmieten in deutschen Städten haben im dritten Quartal 2026 wieder stärker zugelegt. Der GREIX-Mietpreisindex des Kiel Instituts weist nominal ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 3,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2025 aus. Inflationsbereinigt verbleiben 0,3 Prozent im Quartals- und 0,7 Prozent im Jahresvergleich.
Damit erreicht die quartalsweise Dynamik den höchsten Wert seit dem ersten Quartal 2025; die Jahresrate ist die höchste seit dem vierten Quartal 2025. Die von dpa verbreitete und bei Welt veröffentlichte Meldung bestätigt diese zentralen Werte sowie die Aussage, dass sich der Anstieg gegenüber dem zweiten Quartal beschleunigt hat.
Bestand zieht stärker an als Neubau
Nach der Analyse geht der Zuwachs vor allem auf Bestandswohnungen zurück. Deren Angebotsmieten stiegen zuletzt schneller als die von Neubauwohnungen. Das Institut nennt als mögliche Erklärung, dass Neubauangebote in großen Städten bereits ein sehr hohes Preisniveau erreicht haben und deshalb für einen kleineren Kreis von Haushalten infrage kommen.
Für Wohnungsunternehmen ist das kein Beleg für eine einheitliche Marktlage. GREIX untersucht Angebotsmieten, nicht tatsächlich vereinbarte Bestandsmieten laufender Verträge. Der Index deckt 37 Städte und Regionen ab, darunter die 30 bevölkerungsreichsten Städte. Er bildet damit vor allem urbane Neuvermietungsmärkte ab und darf nicht als flächendeckender deutscher Mietspiegel gelesen werden.
Große Unterschiede zwischen den Städten
Im Vergleich zum zweiten Quartal lagen Berlin mit 2,1 Prozent, Düsseldorf mit 2,0 Prozent, München mit 1,4 Prozent und Hamburg mit 1,3 Prozent über dem GREIX-Durchschnitt. Frankfurt am Main und Stuttgart erreichten jeweils 1,1 Prozent. Leipzig legte um 0,3 Prozent zu, Köln blieb unverändert.
Im Jahresvergleich führt Hamburg mit 6,7 Prozent vor Düsseldorf und Köln mit jeweils 5,4 Prozent. München liegt bei 4,8 Prozent, Frankfurt am Main bei 3,7 Prozent. Berlin erreicht 1,4 Prozent und liegt damit wieder über dem Vorjahresniveau, nachdem der Wert in den ersten beiden Quartalen noch darunter gelegen hatte.
Auch die absoluten Angebotsniveaus bleiben weit auseinander. München steht bei durchschnittlich 23,70 Euro Kaltmiete je Quadratmeter, Frankfurt bei 17,90 Euro, Hamburg bei 16,50 Euro und Stuttgart bei 16,40 Euro. Am unteren Ende der acht größten Städte liegt Leipzig mit 10,40 Euro.
Methodik begrenzt Verzerrungen – und die Aussage
Dennoch bleibt der Index ein Frühindikator für inserierte Neuvermietungen. Er erklärt weder die Ursachen regionaler Unterschiede noch die Belastung einzelner Mieterhaushalte. Für Budgetierung und Portfoliosteuerung sollten Wohnungsunternehmen deshalb lokale Neuvertragsdaten, Leerstand, Fluktuation, Modernisierungen und regulatorische Grenzen ergänzend auswerten. Das materielle Signal lautet: Die Marktdynamik hat im dritten Quartal angezogen, wird aber von Bestand und einzelnen Städten sehr unterschiedlich getragen.
Quellen
Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und freigegeben von Christian Heinrich Hohlfeld am .