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Immobilienmarkt Q3: Preise steigen langsamer, mehr Suchende wollen mieten
Der immowelt-Preiskompass für das dritte Quartal zeigt schwächere Preisanstiege und eine Verschiebung der Anfragen zur Miete. Die Daten betreffen Inserate und Suchverhalten, keine beurkundeten Kaufpreise.
Immobilienmarkt Q3: Preise steigen langsamer, mehr Suchende wollen mieten
Der immowelt-Preiskompass für das dritte Quartal zeigt schwächere Preisanstiege und eine Verschiebung der Anfragen zur Miete. Die Daten betreffen Inserate und Suchverhalten, keine beurkundeten Kaufpreise.
Die Angebotspreise für Bestandswohnungen und Einfamilienhäuser stiegen im dritten Quartal 2026 bundesweit jeweils um 0,7 Prozent. Nach dem am 30. September veröffentlichten immowelt-Preiskompass fiel der Anstieg damit kleiner aus als im Vorquartal: Damals waren es 1,0 Prozent bei Wohnungen und 1,1 Prozent bei Häusern.
Das neue Quartal ergänzt die bisherige Berichterstattung über amtliche Daten zum zweiten Quartal. Die Reihen sind jedoch nicht unmittelbar vergleichbar: immowelt untersucht Inserate, während amtliche Kaufpreisstatistiken eine andere Datengrundlage haben. Interhyp bestätigt die immowelt-Zahlen in seiner Marktübersicht.
Weniger Anfragen für Kaufimmobilien
Neben den Preisen hat immowelt das Suchverhalten untersucht. Von Januar bis August 2026 entfielen deutschlandweit 18,3 Prozent der Anfragen auf Kaufimmobilien, gegenüber 19,4 Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Mietanfragen stieg entsprechend von 80,6 auf 81,7 Prozent.
Die Verschiebung beträgt bundesweit somit 1,1 Prozentpunkte. Sie bedeutet weder, dass sämtliche Kaufinteressenten dauerhaft ausfallen, noch dass abgeschlossene Kaufverträge im gleichen Umfang zurückgehen. Gemessen wird der Anteil der Anfragen auf dem Portal.
Großstädte entwickeln sich unterschiedlich
Bei Bestandswohnungen meldet immowelt im dritten Quartal steigende Angebotspreise in zehn der fünfzehn größten Städte. Im zweiten Quartal waren es zwölf. Interhyp hebt beispielsweise stärkere Zuwächse in Düsseldorf und Essen sowie Rückgänge in Duisburg, Dortmund, Hannover und Nürnberg hervor.
Auch bei Häusern laufen die Märkte auseinander: Berlin und Frankfurt verzeichneten nach der Portal-Auswertung Rückgänge, andere Städte legten weiter zu. Ein bundesweites Plus beschreibt deshalb nicht automatisch den Markt vor Ort.
Konsequenz für die Vermarktung
Aus Sicht der Redaktion sprechen die Daten dafür, Preisvorstellungen und Nachfrage für jedes Objekt lokal zu prüfen. Eine allgemeine Erholung ist kein ausreichender Beleg für einen höheren Angebotspreis. Lage, Zustand, Finanzierung und vergleichbare verfügbare Objekte bleiben entscheidend.
Interhyp weist zusätzlich auf die Belastung durch höhere Bauzinsen hin und sieht bei Bestandsobjekten Verhandlungsspielraum. Das ist die Einschätzung eines Finanzierungsvermittlers, keine Garantie für einen Preisnachlass.
Für Konstanz lässt sich aus der Auswertung der fünfzehn größten Städte kein konkreter Preis ableiten. Ebenso sind Angebotspreise keine tatsächlich erzielten Verkaufspreise. Wer bewertet oder vermittelt, sollte daher Portalwerte mit lokalen Vergleichsfällen und verfügbaren Kaufpreisdaten abgleichen.
Die Angebotspreise für Bestandswohnungen und Einfamilienhäuser stiegen im dritten Quartal 2026 bundesweit jeweils um 0,7 Prozent. Nach dem am 30. September veröffentlichten immowelt-Preiskompass fiel der Anstieg damit kleiner aus als im Vorquartal: Damals waren es 1,0 Prozent bei Wohnungen und 1,1 Prozent bei Häusern.
Das neue Quartal ergänzt die bisherige Berichterstattung über amtliche Daten zum zweiten Quartal. Die Reihen sind jedoch nicht unmittelbar vergleichbar: immowelt untersucht Inserate, während amtliche Kaufpreisstatistiken eine andere Datengrundlage haben. Interhyp bestätigt die immowelt-Zahlen in seiner Marktübersicht.
Weniger Anfragen für Kaufimmobilien
Neben den Preisen hat immowelt das Suchverhalten untersucht. Von Januar bis August 2026 entfielen deutschlandweit 18,3 Prozent der Anfragen auf Kaufimmobilien, gegenüber 19,4 Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Mietanfragen stieg entsprechend von 80,6 auf 81,7 Prozent.
Die Verschiebung beträgt bundesweit somit 1,1 Prozentpunkte. Sie bedeutet weder, dass sämtliche Kaufinteressenten dauerhaft ausfallen, noch dass abgeschlossene Kaufverträge im gleichen Umfang zurückgehen. Gemessen wird der Anteil der Anfragen auf dem Portal.
Großstädte entwickeln sich unterschiedlich
Bei Bestandswohnungen meldet immowelt im dritten Quartal steigende Angebotspreise in zehn der fünfzehn größten Städte. Im zweiten Quartal waren es zwölf. Interhyp hebt beispielsweise stärkere Zuwächse in Düsseldorf und Essen sowie Rückgänge in Duisburg, Dortmund, Hannover und Nürnberg hervor.
Auch bei Häusern laufen die Märkte auseinander: Berlin und Frankfurt verzeichneten nach der Portal-Auswertung Rückgänge, andere Städte legten weiter zu. Ein bundesweites Plus beschreibt deshalb nicht automatisch den Markt vor Ort.
Konsequenz für die Vermarktung
Aus Sicht der Redaktion sprechen die Daten dafür, Preisvorstellungen und Nachfrage für jedes Objekt lokal zu prüfen. Eine allgemeine Erholung ist kein ausreichender Beleg für einen höheren Angebotspreis. Lage, Zustand, Finanzierung und vergleichbare verfügbare Objekte bleiben entscheidend.
Interhyp weist zusätzlich auf die Belastung durch höhere Bauzinsen hin und sieht bei Bestandsobjekten Verhandlungsspielraum. Das ist die Einschätzung eines Finanzierungsvermittlers, keine Garantie für einen Preisnachlass.
Quellen
Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.