← Zur Übersicht aller Beiträge
SAP Pay: Zahlungsaufträge sollen direkt im ERP ausgelöst werden
SAP und das unterstützte Unternehmen Tereina stellen integrierte Zahlungsfunktionen für Unternehmenssoftware vor.
SAP Pay: Zahlungsaufträge sollen direkt im ERP ausgelöst werden
SAP und das unterstützte Unternehmen Tereina stellen integrierte Zahlungsfunktionen für Unternehmenssoftware vor.
Die angekündigte neue Zahlungsfunktion
SAP hat Anfang Oktober SAP Pay im Rahmen einer Erweiterung der Finanzprozesse vorgestellt. Der Dienst wird über Tereina angeboten, ein von SAP unterstütztes Unternehmen. Nach den Ankündigungen sollen Unternehmen Zahlungsprozesse künftig stärker in der gewohnten SAP-Anwendung ausführen können, statt für alle Schritte separate Zahlungsoberflächen zu nutzen.
Der unabhängig von Reuters erstellte und bei Channel NewsAsia veröffentlichte Bericht bestätigt die Einführung. Dabei geht es zunächst um die angekündigte beziehungsweise schrittweise verfügbare Integration; welche Transaktionsarten in einer konkreten SAP-Installation und Region eingesetzt werden können, muss im jeweiligen Vertrag geklärt werden.
Relevanz für Rechnungen und Buchhaltung
In der Finanzabteilung müssen Rechnungsfreigaben, Stammdaten und tatsächlich ausgeführte Zahlungen lückenlos zusammenpassen. Verteilte Systeme erzeugen manuelle Abstimmung und mögliche Medienbrüche. Die neue Zahlungsanbindung soll den Weg von der Buchung zur Ausführung und zurück zum Zahlungsstatus vereinfachen.
Die SAP-Mitteilung nennt neben klassischen Geldbewegungen auch neue digitale Zahlungsformen. Daraus folgt weder, dass alle diese Dienste in Deutschland bereits uneingeschränkt erhältlich sind, noch dass ein Unternehmen ohne Bankpartner oder regulatorische Prüfung Zahlungen abwickeln darf.
Was keinesfalls entfallen darf
Je direkter eine Unternehmenssoftware Geld bewegen kann, desto wichtiger sind Empfängerprüfung, Betragsgrenzen, wirksame Vier-Augen-Freigaben und eine nachvollziehbare Verknüpfung zwischen Rechnung und Zahlungsanweisung. Eine formal erfolgreich verbuchte Rechnung garantiert keinen richtigen Zahlungsempfänger.
Für Wohnungsunternehmen sind geänderte Bankverbindungen, wiederkehrende Zahlungen und Zahlungen an Handwerksfirmen besonders sensible Fälle. Die Produktneuigkeit ist deshalb nicht die vermeintlich vollständige Abschaffung menschlicher Prüfung, sondern die engere Einbettung bisher getrennter Zahlungsprozesse.
Die angekündigte neue Zahlungsfunktion
SAP hat Anfang Oktober SAP Pay im Rahmen einer Erweiterung der Finanzprozesse vorgestellt. Der Dienst wird über Tereina angeboten, ein von SAP unterstütztes Unternehmen. Nach den Ankündigungen sollen Unternehmen Zahlungsprozesse künftig stärker in der gewohnten SAP-Anwendung ausführen können, statt für alle Schritte separate Zahlungsoberflächen zu nutzen.
Der unabhängig von Reuters erstellte und bei Channel NewsAsia veröffentlichte Bericht bestätigt die Einführung. Dabei geht es zunächst um die angekündigte beziehungsweise schrittweise verfügbare Integration; welche Transaktionsarten in einer konkreten SAP-Installation und Region eingesetzt werden können, muss im jeweiligen Vertrag geklärt werden.
Relevanz für Rechnungen und Buchhaltung
In der Finanzabteilung müssen Rechnungsfreigaben, Stammdaten und tatsächlich ausgeführte Zahlungen lückenlos zusammenpassen. Verteilte Systeme erzeugen manuelle Abstimmung und mögliche Medienbrüche. Die neue Zahlungsanbindung soll den Weg von der Buchung zur Ausführung und zurück zum Zahlungsstatus vereinfachen.
Die SAP-Mitteilung nennt neben klassischen Geldbewegungen auch neue digitale Zahlungsformen. Daraus folgt weder, dass alle diese Dienste in Deutschland bereits uneingeschränkt erhältlich sind, noch dass ein Unternehmen ohne Bankpartner oder regulatorische Prüfung Zahlungen abwickeln darf.
Was keinesfalls entfallen darf
Je direkter eine Unternehmenssoftware Geld bewegen kann, desto wichtiger sind Empfängerprüfung, Betragsgrenzen, wirksame Vier-Augen-Freigaben und eine nachvollziehbare Verknüpfung zwischen Rechnung und Zahlungsanweisung. Eine formal erfolgreich verbuchte Rechnung garantiert keinen richtigen Zahlungsempfänger.
Quellen
Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und freigegeben von Christian Heinrich Hohlfeld am .