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1KOMMA5° erweitert Heartbeat AI um KWK-Anlagen von 2G Energy

Oktober eine Technologiepartnerschaft öffentlich vorgestellt. Die Energiemanagementsoftware Heartbeat AI soll künftig auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Gas-to-Power-Systeme von 2G steuern. Zielgruppe sind Rechenzentren, Industrie- und Gewerbekunden, deren Strombedarf sich nicht allein mit Photovoltaik und Batteriespeichern decken lässt.

Die angekündigte Integration erweitert den Anwendungsbereich der Software über private Energiesysteme und bisherige Geschäftskunden hinaus. Heartbeat AI soll Gasmotoren, lokale Photovoltaik, Batteriespeicher, Strombezug aus dem Netz, Börsenpreise und den Bedarf des jeweiligen Standorts in Echtzeit koordinieren. Betreiber könnten dadurch die lokale Stromerzeugung besser auf Last und Marktpreise abstimmen. Die Unternehmen nennen jedoch noch keine konkreten Referenzanlagen, Einsparwerte oder einen Termin, ab dem die neue Steuerung produktiv verfügbar sein wird.

Welche Systeme zusammengeführt werden

Die 2G-Anlagen erzeugen Strom und nutzbare Wärme am Standort. In der Kraft-Wärme-Kopplung wird die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme zusätzlich genutzt. Gas-to-Power-Anlagen können darüber hinaus eine steuerbare Stromquelle bereitstellen, wenn die lokale Erzeugung aus erneuerbaren Quellen und Speicher nicht ausreicht. Heartbeat AI soll diese Anlagen künftig gemeinsam mit Photovoltaik und Batterien disponieren und dabei den Netzbezug berücksichtigen.

Für Rechenzentren ist das relevant, weil sie eine hohe und kontinuierliche elektrische Leistung benötigen. Die Unternehmen verweisen auf regionale Netzengpässe und lange Wartezeiten für zusätzliche Anschlussleistung. Eine Kombination aus lokaler Erzeugung, Speichern und intelligenter Steuerung kann die vorhandene Anschlussleistung besser ausnutzen. Sie ersetzt aber weder eine Netzzusage noch belegt die Partnerschaft bereits, dass ein bestimmter Standort ohne Netzausbau betrieben werden kann.

Ankündigung ist noch kein Produktivbetrieb

Die Mitteilung beschreibt eine Technologiepartnerschaft und die geplante Erweiterung der Plattform. Sie nennt keine konkrete Inbetriebnahme, keine teilnehmenden Kunden und keine nachgewiesenen Betriebsergebnisse. Die Integration ist daher nicht mit einer bereits allgemein verfügbaren Funktion gleichzusetzen. Auch die von den Unternehmen in Aussicht gestellten Kostenvorteile sind bislang nicht durch unabhängige Messwerte belegt.

Für Betreiber größerer Gewerbe- und Immobilienstandorte ist vor allem die technische Richtung interessant: Energiemanagement wird nicht mehr nur auf PV, Batterie und Verbrauch beschränkt, sondern soll auch steuerbare Kraft-Wärme-Kopplung und Gas-to-Power-Anlagen einbeziehen. Ob daraus ein praktisch nutzbares Angebot wird, hängt von der tatsächlichen Umsetzung, der Schnittstellenkompatibilität und den Bedingungen am jeweiligen Netzanschluss ab.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und freigegeben von Christian Heinrich Hohlfeld am .