← Zur Übersicht aller Beiträge

Finanzen

Digitalisierung finanzieren: KfW kann bei Variante 512 die Hälfte des Kreditrisikos übernehmen

Beim ERP-Förderkredit Digitalisierung 512 bietet die KfW eine 50-prozentige Haftungsfreistellung für die Hausbank. Das kann den Kreditzugang für geeignete Digitalisierungsprojekte erleichtern.

Bei Investitionen in Software, Datenplattformen oder AI ist nicht nur der Zinssatz entscheidend. Gerade bei immateriellen Projekten kann die Besicherung schwieriger sein als bei einer klassischen Maschine.

Die KfW bietet deshalb im Produkt 512 eine Haftungsfreistellung von 50 Prozent. KfW und Finanzierungspartner teilen sich damit das Kreditausfallrisiko.

Kein automatischer Kreditanspruch

Die Risikoübernahme ersetzt nicht die Bonitäts- und Projektprüfung der Hausbank. Sie kann aber deren Risiko reduzieren und damit den Zugang zu Finanzierung erleichtern.

Voraussetzung für die Variante mit Haftungsfreistellung ist unter anderem, dass das Unternehmen mindestens zwei Jahresabschlüsse vorweisen kann.

Für Digitalprojekte früh mitdenken

Ein typischer Fehler ist, Finanzierung erst zu klären, wenn Anbieter bereits ausgewählt und Verträge unterschriftsreif sind.

Besser ist, das Projekt zunächst in Investitionsbausteine zu zerlegen: Software, Hardware, Implementierung, laufende Projektkosten und Qualifizierung. Dann kann geprüft werden, welche Teile förderfähig und finanzierbar sind.

Quellen

Von Christian Hohlfeld

Transparenz: Konzept, Auswahlkriterien und inhaltliche Vorgaben stammen von Christian Hohlfeld. Recherche und Formulierung wurden nach diesen Vorgaben mit KI-Werkzeugen unterstützt. Redaktionell geprüft und verantwortlich: Christian Hohlfeld.