Die Länder wollen eine gemeinsame Plattform für kostenreduziertes Bauen und prüfen den Einsatz von KI in Planungsverfahren. Für Wohnungsunternehmen ist vor allem die Standardisierung von Varianten und Entscheidungen interessant.
Die Digitalisierungsstudie von ZIA und EY zeigt: KI gilt in der Immobilienwirtschaft als gesetzt. Gleichzeitig messen nur wenige Unternehmen digitale Resilienz wirklich – und genau dort entscheidet sich Wettbewerbsfähigkeit.
Die EU-Kommission schlägt mit dem Affordable Housing Act einen neuen Rechtsrahmen für lokale Eingriffe in angespannte Wohnungsmärkte vor. Für Eigentümer und Betreiber zählt jetzt vor allem: Vorschlag, Empfehlung und geltendes Recht sauber trennen.
Der GdW kritisiert die seit Juli geltenden BEG-Förderhöchstbeträge für Mietwohnungen. Sein Beispiel eines Hauses mit zwölf Wohnungen zeigt eine deutlich niedrigere förderfähige Kostenbasis; die zugrunde liegenden KfW-Grenzen sind amtlich dokumentiert.
GdW, Bauindustrie und dena entwickeln eine neue Rahmenvereinbarung für serielles Sanieren. Ziel ist, standardisierte Sanierungslösungen für Wohnungsunternehmen einfacher abrufbar zu machen.
Im ersten Halbjahr 2026 wurden 126.300 Wohnungen genehmigt, 15,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Destatis weist zugleich darauf hin, dass der Anstieg von einem historisch niedrigen Niveau kommt.
Seit Juli 2026 steigt der Förderkredit für Effizienzhaus-Sanierungen auf bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit. Gleichzeitig wurden Tilgungszuschüsse pauschal um zehn Prozentpunkte reduziert.
Die KfW erweitert den Bonus für serielles Sanieren auf Effizienzhaus 70 EE. Der Bonus beträgt künftig fünf Prozent; die Beantragung soll voraussichtlich ab Ende September 2026 möglich sein.
Ende 2025 gab es 44,0 Millionen Wohnungen in Deutschland. 23,6 Millionen davon lagen in Mehrfamilienhäusern; der Bestand wuchs binnen eines Jahres um 196.000 Wohnungen.
Studierende mit eigener Haushaltsführung verwendeten 2025 durchschnittlich 54 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnkosten. 65 Prozent dieser Haushalte galten statistisch als überbelastet.
Die EU-Kommission hat die ersten 16 nationalen Gebäuderenovierungspläne bewertet, darunter Deutschland und Spanien. Die neuen Pläne ersetzen die bisherigen langfristigen Renovierungsstrategien.
2025 lebten 30 Prozent der 25-Jährigen in Deutschland noch im Elternhaushalt, nach 28 Prozent in den drei Vorjahren. Drei Viertel der 25- bis 34-Jährigen zuhause sind erwerbstätig.
Die befristete Effizienzhaus-55-Plus-Förderung läuft nun bis spätestens 31. Dezember 2026. Sie soll vor allem genehmigte, aber wirtschaftlich blockierte Neubauprojekte aus dem Bauüberhang aktivieren.
Die EU will mit Better Homes Partnerships Gebäudesanierungen schneller skalieren. Für Bestandshalter wird damit eine praktische Frage zentral: Sind Gebäudedaten und Maßnahmen so strukturiert, dass sich Portfolios statt Einzelobjekte steuern lassen?
Die Wohnungswirtschaft bereitet eine neue Rahmenvereinbarung für serielles Sanieren vor. Das Grundprinzip lässt sich übertragen: Erst Varianten und Entscheidungen standardisieren, dann lohnt sich Automatisierung.
Ende 2025 waren 760.700 genehmigte Wohnungen noch nicht fertiggestellt, davon 307.200 bereits im Bau. Der Engpass liegt damit nicht nur bei Genehmigungen, sondern auch bei der Umsetzung.
2025 wurden in Deutschland 206.600 Wohnungen fertiggestellt, 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Für Wohnungsunternehmen zeigt die Zahl vor allem, wie weit Genehmigung und tatsächliche Fertigstellung auseinanderliegen können.
2025 lebten 11,2 Prozent der Bevölkerung in Haushalten, die mehr als 40 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen ausgaben. Der EU-Durchschnitt lag bei 7,7 Prozent.
Das Bundeskabinett beschließt den Entwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz. Für Wohnungsunternehmen ist jetzt entscheidend, Bestandsdaten, Varianten, Freigaben und Nachweise so zu organisieren, dass Änderungen nicht jedes Objekt neu ins Chaos schicken.
Die Überbelegungsquote ist 2025 auf 11,7 Prozent gestiegen. In Städten lag sie bei 16,9 Prozent, in ländlichen Gebieten bei 5,5 Prozent.